Alarmstufe 2: Übung fordert sechs Feuerwehren bei simuliertem Brand in Trocknungsanlage
Am 17.10.2026 wurden insgesamt sechs Feuerwehren zu einer großangelegten Einsatzübung der Alarmstufe 2 gerufen. Das Übungsszenario hatte es in sich: Angenommen wurde ein folgenschwerer Brand in einer lokalen Trocknungsanlage, der ein rasches und koordiniertes Eingreifen der Rettungskräfte erforderte.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zeigte sich eine komplexe Lage. Durch die simulierte starke Rauchentwicklung in der Trocknungsanlage galt es zunächst, vermisste Personen im Gebäude zu lokalisieren und zu retten. Mehrere Atemschutztrupps drangen dafür zeitgleich in das verrauchte Objekt vor.
Umfassender Löschangriff und Löschwasserversorgung
Parallel zur Menschenrettung wurde ein umfassender Löschangriff von außen gestartet. Eine besondere Herausforderung bei Bränden dieser Art ist der enorme Wasserbedarf. Die teilnehmenden Feuerwehren bauten daher in kürzester Zeit mehrere Zubringleitungen von umliegenden Löschwasserentnahmestellen auf, um eine stabile und dauerhafte Wasserversorgung sicherzustellen.
Perfektes Zusammenspiel der Kräfte
In der extra eingerichteten Einsatzleitung liefen alle Fäden zusammen. Hier wurden die verschiedenen Abschnitte – von der Atemschutzsammelstelle bis zur Wasserförderung – koordiniert. Dank der hervorragenden Kommunikation und der reibungslosen Zusammenarbeit der sechs Wehren konnte das Übungsziel rasch und erfolgreich erreicht werden.
Ein herzlicher Dank gilt allen Kameradinnen und Kameraden für ihre investierte Freizeit und ihr Engagement sowie dem Betreiber der Trocknungsanlage für die Bereitstellung des Übungsobjekts. Solche gemeinsamen Übungen sind der Schlüssel, um auch im Ernstfall schnelle und professionelle Hilfe garantieren zu können.
Eingesetzte Kräfte: